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Der KI-Assistent an Ihrer Maschine
MachineCopilot verbindet Handbuch, Störhistorie und Live-Daten Ihrer Maschine zu einer Antwort, mit Quellenangabe. Ihr Team fragt per Sprache, direkt an der Anlage. Alles läuft lokal in Ihrem Werk.
MachineCopilot
Was ist MachineCopilot?
MachineCopilot ist die autonome Anlagenassistenz von TECHTORY: eine KI-Schicht, die sich über vorhandene Maschinen legt. Sie macht Maschinenwissen per Sprache abfragbar, analysiert Störungen und bedient auf Wunsch ausgewählte Funktionen. Kein Chatbot mit Handbuchanhang, sondern ein Assistent, der den Ist-Zustand der Maschine kennt.
Der Hersteller kennt die Maschine. Sie kennen den Prozess. MachineCopilot kennt beides und antwortet dort, wo gearbeitet wird.
Wissensquellen
Drei Wissensquellen, eine Antwort
Der Unterschied zu einer Dokumentensuche liegt in der Verknüpfung von statischem Handbuchwissen, dynamischen Prozessdaten und dem Erfahrungswissen Ihrer Mannschaft.
Handbücher und Dokumente
Alle Dokumente der Maschine eingelesen, mit Seiten- und Kapitelverweis. Jede Antwort nennt ihre Quelle.
Steuerungs- und Betriebsdaten
Lesender Zugriff auf aktuelle Alarme, Meldungshistorie, Betriebsstunden, aktives Programm sowie Achs- und Spindellasten.
Erfahrungswissen der Mannschaft
Einmal strukturiert aufgenommen, dann für alle abrufbar: Warum läuft dieses Programm mit 80 % Override? Was hilft bei diesem Geräusch?
So klingt der Unterschied
Nicht „Was bedeutet Alarm 700016?“, sondern: „Alarm 700016 steht seit drei Minuten an, trat zuletzt vor zwölf Tagen bei demselben Programm auf und wurde durch Reinigen des Späneförderers behoben. Hier ist die Seite im Handbuch.“
Fähigkeiten
Was MachineCopilot kann
Die Fähigkeiten bauen aufeinander auf. Verstehen ist vom ersten Tag an nützlich, Analysieren wächst mit der Betriebszeit, Handeln ist die Ausbaustufe, über die Sie entscheiden.
Läuft an eigenen Anlagen
Verstehen: Fragen Sie Ihre Maschine
Die KI erfindet nichts, sie findet. Antworten kommen aus Ihrer Dokumentation, Servicehistorie und Fehlerlisten, immer mit Quellenangabe. Live-Daten aus der Steuerung fließen ein.
Werker: „Warum steht die Anlage schon wieder mit ‚Teil nicht erkannt‘ am Einlauf?“
Anlage: Lichtschranke B12 am Einlaufband, heute bereits viermal, immer zwischen 6:00 und 7:30 Uhr. Hinweis aus der Störhistorie: „Bei Kälte beschlägt die Optik. Linse abwischen, Halterung prüfen.“ Hallentemperatur heute früh: 12 °C. Quelle: Störhistorie, Handbuch Kap. 7.3.
Läuft an eigenen Anlagen
Analysieren: Ursachen statt Fehlercodes
Die KI kennt den gelernten Normalzustand der Anlage und meldet Abweichungen, bevor sie zur Störung werden. Im Störfall liefert sie eine begründete Ursachen-Hypothese. Die Entscheidung trifft der Instandhalter.
Instandhalter: „Achse 2 meldet Schleppfehler, aber nur bei Eilgang. Mechanik oder Antrieb?“
Anlage: Der Stromverlauf von Achse 2 liegt seit drei Wochen 15 % über Referenz bei gleicher Beschleunigung. Das spricht für Schwergängigkeit der Mechanik. Die Schmierung der Linearführung ist laut Wartungsplan überfällig. Empfehlung: erst abschmieren und Referenzfahrt, dann Reglerparameter prüfen.
Live gezeigt: aaa Zürich 2026
Sehen: Objekte erkennen ohne Einlernen
Die Anlage erfasst ihre Umgebung per Kamera, erkennt Objekte und deren Lage und gibt die Daten direkt an Roboter oder Steuerung weiter. Ein Beispiel ist das Greifen ohne Teachen in der Vision-AI-Zelle.
Ausbaustufe
Handeln: Bedienen auf Zuruf
Sprachbefehle werden auf einen geprüften, freigegebenen Befehlskatalog abgebildet. Die KI improvisiert nicht. Not-Halt, Schutzkreise und Echtzeit bleiben in der zertifizierten Sicherheitstechnik.
Bediener: „Öffne die Schubladen. Hole mir das Objekt aus der Schublade.“
Anlage: Schublade geöffnet. Objekt erkannt, Greifposition berechnet und an den Roboter übergeben.
Beispieldialoge sind typische, anonymisierte Szenarien aus dem Prototypbetrieb an unseren eigenen Anlagen.
Nutzer
Zwei Nutzer, ein System
Der Werker an der Maschine
Braucht Antworten in Sekunden, mit schmutzigen Händen, per Sprache oder Touch am Terminal neben der Steuerung. Typische Fragen: Was bedeutet der Alarm? Wie rüste ich um? Wie fahre ich nach Not-Aus wieder an?
Der Instandhalter
Braucht Tiefe: Schaltplan, Ersatzteil, Störhistorie und Wartungsintervalle, oft unterwegs am Tablet. MachineCopilot liefert die Grundlage, die Entscheidung bleibt beim Menschen.
Anwendungen
Sechs Situationen aus dem Anlagenalltag
Dieselbe KI-Schicht, viele Situationen. Jede davon ist mit der Fähigkeit „Verstehen“ bereits abgedeckt und braucht kein Großprojekt.
Störungssuche in der Nachtschicht
Samstag, 2:30 Uhr. Der Experte hat frei, der Hersteller-Support ist erst Montag erreichbar. Die Anlage liefert Ursachen-Hypothese und Prüfschritte, mit Verweis auf Handbuch und Störhistorie.
Einarbeitung neuer Mitarbeitender
Neue fragen die Anlage statt den Produktionsleiter: Rüstabläufe, Nullpunkte, Wiederanfahren nach Not-Aus. Die Einarbeitung geht schneller, die Sicherheit steigt.
Wissen sichern vor dem Renteneintritt
Die Tricks des Kollegen mit 18 Jahren Anlagenerfahrung werden strukturiert an der Anlage erfasst. Das Wissen bleibt im Werk.
Ersatzteil ohne Ordner-Safari
„Welches Ventil sitzt an der Hubstation?“ Die Antwort kommt mit Ersatzteilnummer und Schaltplanverweis, in Sekunden statt nach langem Blättern.
Geführtes Rüsten und Formatwechsel
Sprachgeführte Rüstschritte aus dem Einstellblatt. Reproduzierbare Rüstzeiten, unabhängig davon, wer gerade Schicht hat.
Wartungsprotokoll, freihändig
Während der Arbeit einsprechen, Protokoll und Historie entstehen nebenbei. Die nächste Störungsanalyse hat eine vollständige Historie.
Architektur
Wie ist MachineCopilot aufgebaut?
Keine neue Maschine, keine Cloud-Pflicht: Die Assistenz legt sich als Schicht über Ihre vorhandene Anlage. Die Steuerung bleibt für Echtzeit und Sicherheit zuständig, die KI liest und schlägt vor.
- Business und CloudOptional, zum Beispiel für Auswertungen über mehrere Standorte. Nie Voraussetzung.
- Zentrale Plattform im WerksnetzVerwaltet mehrere Edge-Einheiten im eigenen Netz.
- Edge AI: MachineCopilotDie Assistenz auf einer kompakten Edge-Einheit an oder neben der Maschine.
- Steuerung (SPS / CNC)Bleibt unangetastet. Die Assistenz liest, sie schreibt nicht in die Steuerung.
- Maschine und SensorikIhre vorhandene Anlage, auch Bestandsmaschinen.
Prinzipien
Drei Prinzipien, die nicht verhandelbar sind
Daten bleiben im Haus
Zeichnungen, Prozesse und Know-how verlassen das Werk nicht. Auditierbar für IT-Sicherheit und Datenschutz.
KI schlägt vor, der Mensch entscheidet
Jede Antwort mit Quellenangabe, kritische Aktionen nur nach ausdrücklicher Freigabe.
SPS bleibt SPS
Not-Halt, Schutzkreise und Echtzeit bleiben in der zertifizierten Sicherheitstechnik. Die KI hat darauf keinen Zugriff.
Was MachineCopilot nicht tut
Keine automatischen Parameteränderungen und kein Schreiben von NC-Programmen in die Steuerung. Die Antwortqualität hängt von der Dokumentation ab, und Erfahrungswissen muss einmal erfasst werden. Status heute: funktionierender Prototyp. Verstehen und Analysieren laufen an eigenen Anlagen, Handeln ist die Ausbaustufe.
So läuft der Pilot
Wie läuft ein MachineCopilot-Pilot ab?
Kein IT-Großprojekt, sondern ein definierter Pilot: eine Maschinenfamilie, fester Scope, Festpreis und vorher vereinbarte Erfolgsmetriken. Bei einfachen Use Cases verkürzt sich der Ablauf auf vier Wochen.
Vorab · Pilotgespräch (30 Minuten)
Wir: verstehen Ihre Situation, zeigen auf Wunsch eine Live-Demo vor Ort und schätzen die Eignung ehrlich ein.
Sie: 30 Minuten und eine Maschine im Kopf.
Ergebnis: Einschätzung, ob und wo sich ein Pilot lohnt, und ein Angebot mit Festpreis.
Woche 1–2 · Festlegen
Wir: Workshop vor Ort, Maschinenfamilie und Use Case festlegen, Dokumente sichten, Steuerungsschnittstelle prüfen, Erfolgsmetriken und Ausgangswerte festlegen.
Sie: eine Ansprechperson aus Instandhaltung oder Produktion, die Dokumente der Maschine (PDF genügt), einen Kontakt zur IT für das Maschinennetz.
Ergebnis: schriftlicher Pilotplan mit Scope, Metriken und Terminen.
Woche 3–6 · Aufbauen und testen
Wir: Edge-Einheit an der Maschine installieren, Dokumente einlesen, Steuerungsdaten lesend anbinden, Erfahrungswissen mit Ihrem Team erfassen, Antworten prüfen.
Sie: zwei bis vier Schlüsselnutzer, die Fragen sammeln und Antworten bewerten.
Ergebnis: funktionsfähiger MachineCopilot an Ihrer Maschine mit ersten geprüften Antworten.
Woche 7–8 · Messen und entscheiden
Wir: begleiten den Einsatz im Schichtbetrieb, werten die Metriken aus und geben eine Empfehlung.
Sie: Nutzung im Alltag und ein kurzes Abschlussgespräch.
Ergebnis: Ergebnisbericht mit Kennzahlen als Grundlage für weitere Maschinen und Standorte.
Beispiele für Erfolgsmetriken
- Zeit von Alarm bis Wiederanlauf, vorher und nachher
- Rückfragen beim Experten aus Nacht- und Randschichten
- Einarbeitungszeit an der Pilotmaschine
- Suchzeit für Ersatzteile und Dokumente
- Nutzung und Anteil der als hilfreich bewerteten Antworten
Welche Metriken gelten, legen wir im Workshop gemeinsam fest.
Kontakt
Lassen Sie uns über Ihre Maschine sprechen.
Im Pilotgespräch klären wir, an welcher Maschine MachineCopilot den größten Hebel hat. Konkret, ehrlich und auf Augenhöhe.
Oder direkt: +49 7805 9589-0·info@techtory.de
Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.
FAQ
Häufige Fragen
Wie wird MachineCopilot an unsere Steuerung angebunden?
Lesend, über Standardschnittstellen wie OPC UA oder umati oder über dokumentierte Herstellerschnittstellen. Die Assistenz schreibt nicht in die SPS oder CNC. Welche Daten gelesen werden, legen wir im Pilot gemeinsam fest.
Verlassen unsere Daten das Werk?
Nein. Die Edge-Einheit arbeitet im Maschinennetz, eine Verbindung ins Internet ist nicht nötig. Eingelesene Dokumente und erfasstes Erfahrungswissen liegen auf Ihrer Hardware und gehören Ihnen.
Wie sicher ist es, wenn die KI Funktionen bedient?
Die Sicherheitstechnik bleibt unangetastet. Sprachbefehle werden nur auf einen geprüften, freigegebenen Befehlskatalog abgebildet, kritische Aktionen laufen nur nach ausdrücklicher Bestätigung.
Weiterführend
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